Posaunenchor
Im Jahre 1929 wurde der Posaunenchor Sylbach von Pfarrer Dr. Daum ins Leben gerufen.
Vorher wurde auch schon geblasen, von den sog. „Orgelpfeifern“.
Der erste offizielle Auftritt des Posaunenchores war aber unter Pfarrer Daum an Weihnachten im Gottesdienst 1929.
Die Proben fanden wöchentlich im Pfarrhaus statt, da der Chor in dieser Zeit sehr eng mit dem evang. Gemeindeverein verbunden war.
Nach einer Anfrage bei der Fa.Glassl in Graslitz wurden im Jahre 1930 die ersten Instrumente (zwei B-Flügelhörner und einen B-Bass) für 276,- Reichsmark erworben. Ebenso wurde eine Pauke gekauft und auf dem Weg nach Königsberg wurde das Marschieren geübt.
Bis zum Kriegsbeginn blühte der Chor auf, jedoch wurde dies durch die zahlreichen Verluste während des Krieges wieder zunichtegemacht.
1949 übernahm Wilhelm Krettner aus Hassfurt die Chorleitung und der Chor erwachte wieder zu neuem Leben.
Geprobt wurde jetzt teilweise zu Hause bei den Bläsern bis man sich zunächst auf einen Raum im Sylbacher Rathaus, später in der ehem. Gaststätte „Schneider“ (das heutige Lokal „Korfu“ in Sylbach) und schließlich wieder auf das evangelische Gemeindehaus in Unterhohenried einigte. Viele junge Bläser*innen wurden ausgebildet und eingebunden.
Von 1969 bis 2014 übte Reiner Sidon das Amt des Chorleiters aus, mit tatkräftiger Unterstützung seines Stellvertreters Gerold Lenhardt und später Martin Appold.
Highlights in dieser Zeit waren die Besuche der Posaunenchortage und Dekanats-Kirchentage, sowie die Bläserfreizeit des Chores mitsamt Familien in Scharbeutz an der Ostsee.
Seit 2014 bis heute hat Martin Appold, ein „Eigengewächs“ des Chores, das Amt des Chorleiters inne.
Im Jahr 2022 wurde aufgrund schwindender aktiver Bläser*innen – eine Entwicklung, die sich leider durch viele Posaunenchöre im Dekanat zieht – beschlossen, künftig zusammen mit den Bläsern des Posaunenchores Holzhausen, gemeinsam zu proben und die Gottesdienste in beiden Gemeinden im Wechsel zu gestalten.
Ausschlaggebend hierfür waren die freundschaftlichen Beziehungen der beiden Chöre, die durch die gemeinsamen Bezirksproben und Aktivitäten im großen und kleinen Bezirkschor entstanden. Es zeigt sich wieder: Musik verbindet!
Seit 2024 wurde wieder Zeit und Engagement in Akquise & Ausbildung von Jungbläsenr investiert und aktuell sind 3 Jungbläser*innen in den Startlöchern, dem Chor beizutreten. An dieser Stelle ein ganz großes DANKE an die Ausbilder ( Stefan Krauser und Christoph Ballach) und an unsere Pfrin. Kathrin Wagner, die das mit Herzblut unterstützt!
Einsatzgebiete des Posaunenchores:
Seit seinem Bestehen ist der Posaunenchor ein fester Bestandteil der Kirchengemeinde, der hauptsächlich bei den kirchlichen Feiertagen im Gottesdienst zum Einsatz kommt, aber auch bei der Konfirmation, Beerdigungen und Hochzeiten oder beim Gemeindefest die musikalische Begleitung neben der Orgel erweitert.
Des weiteren engagieren sich die Bläser bis heute ebenfalls, im „großen“ und „kleinen“ Bezirkschor des Dekanates Rügheim.
Ebenfalls beteiligte sich der Chor an den Landesposaunenchortagen in Nürnberg, Leipzig, Hamburg, was immer wieder ein Erlebnis für alle Beteiligten darstellte.
Und auch im weltlichen Bereich steht der Chor selbstverständlich zur Verfügung:
Sei es das alljährliche Maibaumaufstellen, das vom Posaunenchor mit frischer fränkischer Musik umrahmt wurde, die Adventsmusik in der Kirche ( inzwischen leider „eingeschlafen“) oder an den Weihnachtsfeiern und Jubiläen der örtlichen Vereine.
Aber auch bei runden Geburtstagen von Gemeindemitgliedern, wird auf Wunsch gerne ein „Ständele“ gespielt.
Freya Sidon ( Obfrau )
Wir treffen uns jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Unterhohenried oder Holzhausen (da beide Posaunenchöre gemeinsam spielen) Ansprechpartner: Martin Appold, Tel. 09529 951659








